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Barcode scannen

Den Vorrat scannen statt tippen

Niemand gibt seinen Vorrat auf, weil ihm die Sache egal geworden ist. Man gibt ihn auf, weil „gehackte Tomaten, 400 g" vierzigmal zu tippen eine Qual ist. Das Scannen nimmt die Qual weg, und nur deshalb stimmt die Liste im März noch.

Hände halten eine Papiertüte und ein Handy und scannen den Barcode auf dem Etikett

Reibung ist das Einzige, was einen Vorrat umbringt

Vorratssysteme scheitern selten an fehlender Motivation. Alle, die eines anlegen, wollen, dass es funktioniert.

Sie scheitern an Arithmetik. Wenn ein Produkt eine Minute kostet und ein normaler Einkauf dreißig Produkte umfasst, kostet ein aktueller Vorrat eine halbe Stunde pro Woche, zusätzlich zum Einkaufen und Wegräumen. Das hält niemand durch, und niemand sollte es müssen.

Bei zehn Sekunden pro Produkt kostet derselbe Einkauf fünf Minuten, und diese fünf Minuten fügen sich von selbst in das Wegräumen ein, das du ohnehin machst. Genau dort entscheidet sich, ob ein System überlebt oder in der zweiten Woche still aufgegeben wird.

Was das Scannen tatsächlich macht

Kamera auf den Barcode. Produktname und Kategorie füllen sich automatisch. Du ergänzt eine Menge, wenn du eine willst, ein Datum, wenn das Datum zählt, und gehst zum nächsten.

Der zweite Nutzen fällt erst später auf: einheitliche Namen. Über sechs Monate von Hand getippt, wird aus demselben Produkt „gehackte Tomaten“, „Tomaten stückig“ und „Tomaten Dose“. Für jede Liste sind das drei verschiedene Produkte: Das Zählen hört auf zu funktionieren und die Suche hört auf zu finden. Gescannte Einträge tragen jedes Mal denselben Namen.

Woher die Daten kommen, und was das bedeutet

Barcodes werden in Open Food Facts nachgeschlagen, einer freien, gemeinschaftlichen Lebensmitteldatenbank. Das ist wissenswert, statt einen privaten Katalog hinter der App zu vermuten:

  • die Abdeckung ist bei Supermarktprodukten im deutschsprachigen Raum und den meisten europäischen Märkten wirklich gut;
  • bei Eigenmarken und regionalen Produkten ist sie ungleichmäßiger;
  • ist eine Angabe unvollständig, kann jeder sie ergänzen, und diese Korrektur hilft danach allen, die das Produkt scannen, nicht nur dir.

Genau deshalb sagt dir die App, wenn ein Produkt unvollständig ist, statt die Lücke still mit einer Schätzung zu füllen.

Scannen ist ein Einstieg, keine Regel

Ein guter Teil einer deutschen Küche hat keinen Barcode. Obst und Gemüse, Brot vom Bäcker, Käse und Wurst von der Theke, alles aus dem Unverpackt-Laden, alles im Einmachglas. Das wird getippt, und es dauert Sekunden.

Die nützliche Denkweise: Scanne die langweiligen, lange haltbaren Dinge, die du ständig nachkaufst, denn genau die vergisst du und kaufst sie doppelt. Tippe das Frische, denn davon gibt es weniger, und es bleibt nicht lange genug, um vergessen zu werden.

Wie Your Food das löst

Barcode-Scanner

Kamera auf den Barcode halten, und Produktname und Kategorie füllen sich von selbst. Die Hürde, eine Dose Bohnen zu erfassen, sinkt so weit, dass der Vorrat tatsächlich aktuell bleibt.

  • Produktangaben werden automatisch ergänzt
  • Einheitliche Namen, damit Zählen und Suchen funktionieren
  • Manuelle Eingabe für Lose, Nachfüllpackungen und Marktware

Vorrat für Wohnung und Schrank

Erfasse, was im Kühlschrank, im Gefrierfach, in den Schränken und überall sonst liegt. Neben Lebensmitteln kannst du genauso Medikamente, Drogerieartikel, Putzmittel und Tierfutter führen. Jedes Feld ist optional, der Vorrat bleibt also so knapp oder so ausführlich, wie du willst.

  • Name, Menge, Einheit, Datum, Preis, Notiz und Symbol: alles optional
  • Suchen und filtern über den gesamten Bestand
  • Funktioniert mit und ohne Haltbarkeitsdaten

Über 1.000 illustrierte Symbole

Jedes Produkt kann ein Symbol tragen, und aus einer langen Liste wird etwas, das man mit den Augen überfliegt. Auch ein Vorrat mit mehreren hundert Produkten bleibt lesbar.

  • Große Bibliothek für Lebensmittel und Haushalt
  • Das Symbol folgt dem Produkt auf die Einkaufsliste
  • Eine bebilderte Liste liest sich schneller als eine Tabelle

Häufige Fragen dazu

Woher kommen die Produktangaben?

Aus Open Food Facts, einer freien, gemeinschaftlich gepflegten Lebensmitteldatenbank. Sie ist weder meine Datenbank noch meine Website: Fehlen bei einem Produkt Angaben, kann jeder sie ergänzen, für alle. Das Ergänzen ist kostenlos und freiwillig, und du kannst ein Produkt stattdessen jederzeit von Hand eintragen.

Und wenn ein Produkt nicht in der Datenbank ist?

Du tippst den Namen, und es wird wie jedes andere Produkt angelegt. Das passiert am häufigsten bei Eigenmarken und regionalen Produkten. Wenn du magst, kannst du die fehlenden Angaben zusätzlich bei Open Food Facts ergänzen, damit die nächste Person sie beim Scannen bekommt.

Und Lebensmittel ganz ohne Barcode?

Loses Obst und Gemüse, Brot vom Bäcker, Wurst und Käse von der Theke, Ware aus dem Unverpackt-Laden, alles, was du in ein Glas umgefüllt hast: Nichts davon hat einen Barcode, und wird auch keinen bekommen. Das wird getippt, und das ist völlig in Ordnung. Es sind ohnehin die Produkte, die du am schnellsten verbrauchst, die also am kürzesten im Vorrat stehen.

Funktioniert das Scannen offline?

Einen Barcode nachzuschlagen braucht eine Verbindung, weil die Datenbank online liegt. Ein Produkt von Hand zu erfassen funktioniert offline, und offline gemachte Änderungen synchronisieren, sobald die Verbindung zurück ist.

Kann ich auch Nicht-Lebensmittel scannen?

Ja, mit schwankender Abdeckung. Open Food Facts ist rund um Lebensmittel gebaut, bei Putzmitteln und Drogerieartikeln sind die Treffer also gemischt. Diese von Hand einzutragen dauert Sekunden, und meistens muss man es nur einmal tun.

Dieselbe App, ein anderes Problem.

Bereit, das Vorhandene besser zu nutzen?

Lade Your Food, lege deinen ersten Vorrat an und trage nur die Angaben ein, die dir wirklich nützen.

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Your Food entsteht bei Harderue Studio, von einer Person. Das meiste, was die App heute kann, kam von jemandem, der mit einer Idee oder einem Problem geschrieben hat, eine Nachricht hier erreicht also den Entwickler, keine Warteschlange.

  • Keine Werbung. Nicht gratis, nicht in Premium, nicht auf dieser Website.
  • Dein Vorrat gehört dir. Nichts über dich wird verkauft oder weitergegeben.
  • Die Messung auf dieser Website bleibt aus, bis du zustimmst, und ist widerrufbar.
  • Verlange jederzeit die Löschung deiner Daten, ohne Begründung.

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