Die organisierteste Person sollte nicht zur WG-Verwaltung werden
Am Anfang wollen alle mithelfen. Dann bemerkt eine Person, dass das Toilettenpapier fehlt, weiß, wer die letzte Milch verbraucht hat, und führt die gemeinsame Einkaufsliste in ihren Notizen. Die anderen fragen, was sie mitbringen sollen, oder kaufen etwas doppelt, weil der vorhandene Vorrat unsichtbar bleibt.
Diese Person sollte nicht dauerhaft das Gedächtnis der Wohnung sein. Wer etwas aufbraucht, aktualisiert die Menge im geteilten Vorrat. Wer einkaufen geht, sieht dieselbe Information. Die Verantwortung kann wechseln, weil das Wissen für alle erreichbar ist.
Gemeinsame Produkte bekommen einen klaren Platz
Eine WG teilt nicht automatisch alle Lebensmittel. Putzmittel, Gewürze, Müllbeutel und einige Grundzutaten gehören jedoch oft allen. Ein gemeinsamer Vorrat bildet genau diesen Bereich ab, ohne jeden privaten Einkauf einzumischen.
Getrennte Orte und Listen lassen Raum für die Regeln der jeweiligen WG. Die Gemeinschaftsküche kann für alle sichtbar sein, während ein anderer Vorrat privat bleibt oder nur mit bestimmten Personen geteilt wird. Unterschiedliche Gewohnheiten müssen nicht in eine einzige lange Liste passen.
Die Einkaufsliste verschwindet nicht mehr in mehreren Chats
Eine Nachricht wird gelesen und vergessen. Ein Screenshot ist veraltet, sobald jemand etwas kauft. Eine geteilte Einkaufsliste bleibt für die ganze WG aktuell. Alle können Fehlendes hinzufügen, und die Person mit Zeit zum Einkaufen sieht den neuesten Stand.
So entstehen weniger doppelte Käufe und gemeinsame Ausgaben werden nachvollziehbarer. Vor allem verteilen sich die kleinen Aufgaben, die sonst immer wieder bei derselben Person landen.
Alle können helfen, ohne ein System lernen zu müssen
Eingeladene Mitglieder öffnen eine bereits gefüllte Liste. Sie müssen keine Kategorien neu anlegen und nicht jede Einstellung verstehen, bevor sie etwas beitragen. Produkt hinzufügen, Menge ändern und Einkauf abhaken bleiben kurze Handgriffe.
Bei bestehender Verbindung erscheinen Änderungen in Echtzeit. Offline erfasste Einträge werden gespeichert und später gesendet. Die Liste funktioniert damit auch in einem Laden mit schlechtem Empfang oder an einem Tag, an dem das WLAN wieder eigene Pläne hat.
Ein Kauf deckt die ganze WG ab
Your Food berechnet nicht jedes WG-Mitglied als eigenen Zugang. Eine Person kauft Premium für die Vorräte, die sie erstellt, und kann bis zu zehn Mitglieder einladen. Die eingeladenen Personen müssen für diese geteilten Vorräte nichts zusätzlich kaufen.
Die WG entscheidet selbst, wer ein Abo oder den einmaligen Kauf übernimmt. Der Preis steigt nicht mit jedem neuen Mitbewohner, und eingeladene Mitglieder erhalten keine eingeschränkte Version des gemeinsamen Vorrats.



